Climate Journalists as Interpretive Community: Identifying Transnational Frames of Climate Change (2013)

Abstract

The framing of climate change in media coverage has been widely studied but the journalists’ role in frame building has not been sufficiently examined. This study identifies journalist frames on climate change: shared patterns of interpretation among journalists that may shape news content. The study surveyed climate journalists from 24 leading newspapers and online outlets in five countries (Germany, India, Switzerland, UK, and the USA). It follows an integrative approach to framing analysis, taking into account broader generic and issue specific frames. It finds that climate journalists form an interpretive community built around a common master frame and five (sub-)frames.

Brüggemann, Michael; Engesser, Sven (2013): Climate Journalists as Interpretive Community: Identifying Transnational Frames of Climate Change. NCCR Working Paper 59. Universität Zürich, Zürich. Available online at http://www.nccr-democracy.uzh.ch/publications/workingpaper/pdf/wp_59.pdf.

Werden Medieninhalte immer schlechter? (2013)

Abstract

Der Journalismus orientiert sich immer mehr an Sensation und Unterhaltung, ist verflacht unprofessionell und immer stärker auf Negatives fixiert. Dies ist der Tenor mancher Medienkritik– schon seit es publizistische Medien gibt. Implizit wird also angenommen, dass die journalistische Qualität immer schlechter werde. Aber auch wenn die Medien Anlass zu berechtigter Kritik bieten, so ist diese pauschale Behauptung doch wissenschaftlich kaum haltbar. Das hat zwei Gründe.

Brüggemann, Michael (2013): Werden die Medieninhalte immer schlechter? In DGPUK (Ed.): 50 Fragen, 50 Antworten, 50 Jahre DGPUK. Eichstätt / Hamburg, pp. 20–21. Available online at https://www.dgpuk.de/de/50-fragen-–-50-antworten-–-50-jahre-dgpuk.html.

Die Illusion vom Dialog mit den Bürgern. Wie die Informationspolitik der EU-Kommission zur Konstitution einer europäischen Öffentlichkeit beitragen könnte (2008)

Abstract

Die Europäische Union (EU) hat ein Problem mit ihren Bürgern. 50 Jahre lang haben die politischen Eliten den Integrationsprozess weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit vorangetrieben. Als man die Bürger fragte, ob sie die geplante Verfassung für die EU wollten, sagten 55 Prozent der französischen Wähler „Non“ und 62 Prozent der abstimmenden Niederländer „Nee“. Das war Anfang Juni 2005. Im Juni 2008 lehnten die Iren die Ratifizierung des Lissaboner Vertrags ab. Seitdem ist
klar: Die EU hat ein Vermittlungsproblem.

Brüggemann, Michael (2008): Die Illusion vom Dialog mit den Bürgern. Wie die Informationspolitik der EU-Kommission zur Konstitution einer europäischen Öffentlichkeit beitragen könnte. In PR-Magazin 39 (8), pp. 65–70.