Medienwandel und Nachhaltigkeit: Die Perspektive der Kommunikationswissenschaft auf die Rolle der Medien in gesellschaftlichen Transformationsprozessen (2016)

Abstract

Dieses Arbeitspapier exploriert in drei Schritten die Perspektive der Kommunikationswissenschaft auf die Rolle der Medien im Rahmen gesellschaftlicher Transformationsprozesse. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Rolle, die das Prinzip Nachhaltigkeit und das Thema Klimawandel spielen.

Birkner, Thomas; Brüggemann, Michael; Just, Leonard (2016): Medienwandel und Nachhaltigkeit: Die Perspektive der Kommunikationswissenschaft auf die Rolle der Medien in gesellschaftlichen Transformationsprozessen. In Anita Engels, Angela Pohlmann (Eds.): Klimawandel und nachhaltige Entwicklung: Theoretische Grundlagen zum Verständnis von gesellschaftlichem Wandel und gesellschaftlichen Transformationsprozessen. Hamburg: Universität Hamburg (Global Transformations Towards a Low Carbon Society (Working Paper Series), 12). Available online at https://www.wiso.uni-hamburg.de/fachbereich-sowi/professuren/engels/archiv/working-papers/wps-no-12aktuell.pdf.

Media Representations of Climate Change Politics at COP21: The End of the Beginning (2015)

Abtract

Now this is not the end. It is not even the beginning of the end.
But it is, perhaps, the end of the beginning.”
– Winston Churchill

Quite a few commentators of the results of the UN Climate Change Conference in Paris (November/December 2015) have evoked this quote from Winston Churchill. It seems that, indeed, Paris marks the end of the beginning of debating anthropogenic climate change. The world’s political leaders have acknowledged the depth and breadth of the problem and have pledged to act. It will be crucial to hold them accountable of their promises: This is a challenge primarily for journalism and civil society. It will also be a challenge for social scientists to observe and analyze this process. Yet, in our role as citizens we may not only describe and explain but also comment on this process. The idea of the Media Watch Blog was to provide space for both: presenting an analytical view of the media coverage and the debates surrounding COP 21 through the lens of academic observers from social and climate sciences and allowing for comments in our role as citizens that we would not include in our academic publications. The point of the blog is not to bash the media: Covering climate change is a demanding challenge for journalists and we do not pretend that we could do better than journalists do. Yet, as outside observers of the debate, we hope to add new perspectives to a debate that deserves humanity’s most alert attention.

Brüggemann, Michael (Ed.) (2016): Media Representations of Climate Change Politics at COP21. The End of the Beginning. University of Hamburg. Hamburg. Available online at https://climatematters.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2016/01/Watchblog.pdf.

UN-Klimakonferenz 2015 –Wissen, Einstellungen und Zweifel der Deutschen zum Thema Klimapolitik (2015)

Abstract

Der Klimawandel ist ein Problem, das alle Menschen angeht. Durch unseren Lebensstil sind wir Teil dieses Problems. Verschiedene Folgen des Klimawandels sind heute schon spürbar, gravierende Probleme für Mensch und Natur sind bereits absehbar. Wir alle können zur Problemlösung beitragen: indem wir Flugreisen und Autofahrten einschränken, Strom aus erneuerbaren Energiequellen bestellen usw. Dies sind wichtige Schritte – aber den Planeten retten werden wir nur, wenn politische Maßnahmen hinzukommen: strengere Regeln für Industrie, Landwirtschaft und Verkehr, verbindliche Klimaziele für alle Staaten, Unterstützung seitens der reichen westlichen Staaten für die ärmeren Staaten. Um diese Themen geht es auf der diesjährigen Klimakonferenz der Vereinten Nationen (UN), welche im November und Dezember 2015 in Paris stattfindet. Intensive Medienberichterstattung begleitet den Gipfel: Aber was davon kommt tatsächlich bei den Bürgerinnen und Bürgern an? Um dies zu untersuchen, führen wir an der Universität Hamburg das Projekt „Down to Earth“ durch: eine Reihe von quantitativen und qualitativen Befragungen, die nachzeichnen, was die Menschen in Deutschland von der UN-Klimakonferenz mitbekommen, was sie über Klimapolitik wissen und wie sie die mediale Vermittlung dieses Themas durch Politik, Wissenschaft und Medien einschätzen.

Schmitt, Josephine B.; Arlt, Dorothee; Hoppe, Imke; Schmidt, Fenja; Brüggemann, Michael (2015): UN-Klimakonferenz 2015 – Wissen, Einstellungen und Zweifel der Deutschen zum Thema Klimapolitik. Befragung 1: Vor der Konferenz (CliSAP Working Paper.). Available online at http://www.climatematters.hamburg/wp-content/uploads/2015/12/Working-Paper_1.pdf.

A Farewell to Balance: How Journalism Shapes the Public Debate on Climate Change in the U.S (2014)

Abstract

The typical media debate tends to ignore or confuse both the broad knowledge accumulated and the limits of scientific models, instead either arguing the quality of the science to support conclusions or raising expectations of science that models cannot deliver. This is happening in a media sphere of ever-greater polarization around extreme political ideologies in which climate change has joined gun control, abortion, and same-sex marriage as ideologically-driven flashpoint issues. Yet, it might not be too late to reverse this process and uphold the vision of a public sphere as developing understanding through communication and thus establishing a common ground for political action. For the issue of climate change, seeking such common ground seems particularly pressing. This essay focuses on the climate debate in the U.S. as this is not only a domestic debate, but has global repercussions. As Thomas Friedman stated, rather boldly, in a recent New York Times editorial: “When it comes to dealing with the world’s climate and energy challenges I have a simple rule: change America, change the world.”

Brüggemann, Michael (2014): A Farewell to Balance: How Journalism Shapes the Public Debate on Climate Change in the U.S. In Transatlantic Perspectives. American Institute for Contemporary German Studies, Johns Hopkins University. Available online at http://www.aicgs.org/publication/a-farewell-to-balance-how-journalism-shapes-the-public-debate-on-climate-change-in-the-u-s/.

The External Communication Activities, Tools & Structures of the European Commision. Lessons Learned & New Avenues (2011)

Abstract

This summary report contains the main findings and recommendations of a larger study on the European Commission’s external communication activities, tools and structures. The main study follows this summary report. The objective of the study has been to provide analytical insight and research-based recommendations to the Commission’s Screening Working Group concerned with the institution’s public communication.

Kurpas, Sebastian; Meyer, Christoph; Brüggemann, Michael (2011): The External Communication Activities, Tools & Structures of the European Commision. Lessons Learned & New Avenues. Report to the Screening Working Group of the European Commission, Centre for European Policy Studies. Available online at http://aei.pitt.edu/33171/.

Der Mythos vom Dialog mit den Bürgern: Der Beitrag der Europäischen Kommission zur Schaffung einer europäischen Öffentlichkeit (2009)

Abstract

Die Entwicklung einer europäischen Öffentlichkeit wird häufig als Lösung für die Vermittlungsprobleme der EU propagiert. Die Förderung eines solchen Forums der Verständigung zwischen Bürgern und Politik ist daher erklärtes Ziel der EU-Kommission. Sie begreift Kommunikation als den Gegenstand einer neu zu entwickelnden ‚Policy’. Proklamiertes Leitbild dieser Politik ist ein ‚Dialog mit den Bürgern’. Dem stehen kritische Ansätze gegenüber, die in Informationsaktivitäten öffentlicher Organe vornehmlich Propaganda sehen. Hier setzt dieser Artikel an, stellt ein Modell zur wissenschaftlichen Analyse von Informationspolitik vor und wendet dies auf die Informationspolitik der Europäischen Kommission an. Informationspolitik wird dabei als die Gesamtheit politischer Entscheidungen verstanden, die die Informationsaktivitäten öffentlicher Institutionen regeln. Informationspolitik strukturiert die Regeln zum Zugang zu Informationen und setzt den Rahmen für die PR (Public Relation). Informationspolitik kann Anstoß zu öffentlichen Debatten geben und somit die Genese von Öffentlichkeit fördern. Empirisch gelingt dies der Informationspolitik der Kommission allerdings nicht, wie die Untersuchung zeigt, die auf einer Analyse von Policy-Dokumenten, Produkten der Öffentlichkeitsarbeit, halbstandardisierten Experteninterviews und zwei standardisierten Befragungen beruht. Im Vergleich zu den Traditionen europäischer Geheimpolitik lässt sich ein Wandel hin zu mehr Transparenz feststellen. Aber der gleichzeitig angestrebte ‚Dialog mit den Bürgern’ scheitert. So lassen sich am Fall EU Grenzen und Potenzial von Informationspolitik abstecken, die auch über die Fallstudie hinaus Gel-tung beanspruchen können. Das weit verbreitete Versprechen vom ‚Dialog mit den Bürgern’ entlarvt sich als illusorisch. Trotzdem kann Informationspolitik zur Genese einer demokratischen Öffentlichkeit beitragen.

Brüggemann, Michael (2008): Der Mythos vom Dialog mit den Bürgern. Der Beitrag der Europäischen Kommission zur Schaffung einer europäischen Öffentlichkeit. Bremen (TranState Working Paper, 84). Available online at http://www.sfb597.uni-bremen.de/pages/pubApBeschreibung.php?SPRACHE=de&ID=99.

Segmentierte Transnationalisierung. Forschungsprojekt zum Wandel der EU-Öffentlichkeit (2008)

Abstract

Gibt es so etwas wie eine europäische Öffentlichkeit? Und wenn ja, wie ist diese gestaltet? Diese beiden Fragen beschäftigen seit längerem die Forschung im Bereich der politischen Kommunikation mit durchaus normativen Erwägungen. So wird in verschiedenen Demokratietheorien die (massen) medial vermittelte „Öffentlichkeit“ als zentral angesehen für das Funktionieren von Staaten bzw. die Legitimation von Regierungen. Die Folgerung ist, dass mit dem politischen und wirtschaftlichen Relevanzgewinn der EU auch die Notwendigkeit einer entsprechenden europäischen Öffentlichkeit besteht.

Hepp, Andreas; Brüggemann, Michael; Kleinen-v. Königslöw, Katharina; Lingenberg, Swantje; Möller, Johanna (2008): Segmentierte Transnationalisierung. In Journalistik Journal 2, pp. 14–15. Available online at https://www.halem-verlag.de/segmentierte-transnationalisierung/.

Let’s talk about Europe. Explaining vertical and horizontal Europeanization in the quality press (2007)

Abstract

This paper contributes to the ongoing quest for a European public sphere understood as a structural transformation of national media debates. The process of Europeanization has a vertical and a horizontal dimension: an increased focus on the EU as well as more attention for other European countries. A content analysis of quality newspapers in five EU member states covering a period of 20 years reveals common trends across different countries but no convergence over time. Four different patterns of Europeanization can be identified: comprehensive Europeanization, segmented Europeanization, Europeanization aloof from the EU, a parochial public sphere. This paper pushes research in this area ahead by identifying and testing factors which explain these differences in newspaper coverage. In-depth case analysis as well as regression analysis show that the editorial mission of a newspaper and the size of a country have a significant effect on patterns of Europeanization. Contrary to common expectations, the number of correspondents in Brussels and the degree of popular identification with Europe did not significantly affect patterns of Europeanization.

Brüggemann, Michael; Kleinen-v. Königslöw, Katharina (2009): Let´s talk about Europe. Explaining Vertical and Horizontal Europeanization in the Quality Press. In European Journal of Communication 24 (1), pp. 27–48. Available online at http://www.state.uni-bremen.de/pages/pubApBeschreibung.php?SPRACHE=de&ID=68.

The Commission White Paper on communication. Mapping a way to a European public sphere (2006)

Abstract

In its recent White Paper on a European Communication Policy, the European Commission has promised a “fundamentally new approach”. The policy is meant to narrow the communication gap looming between the European Union and its citizens and ultimately to map a way towards the development of a European public sphere. In contrast to the so called ‘Action Plan’ for improving the Commission’s own communication from July 2005, the White Paper is addressed to the EU as a whole, including other central institutions, member states, European political parties and even ‘civil society’. The purpose of this Policy Brief is to critically evaluate the proposals emanating from the White Paper and to advance several suggestions aimed at helping the current initiative to have a more tangible and long-term effect than its many predecessors, authored by Messrs Tindemans, Adonnino, Oostlander, DeClerq, Pex or Pinheiro.

Kurpas, Sebastian; Brüggemann, Michael; Meyer, Christoph (2006): The Commission White Paper on Communication. Mapping a Way to a European Public Sphere. Brussels (CEPS Policy Brief 101 / May 2006). Available online at http://shop.ceps.be/bookdetail.php?item_id=1328.

Kein Experte ist wie der andere. Vom Umgang mit Missionaren und Geschichtenerzählern (2006)

Abstract

Der vorliegende Text leistet einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Experteninterviews als Erhebungsinstrument in den Sozialwissenschaften. Im Mittelpunkt steht das Interviewverhalten der Befragten – ein Aspekt, der in der bisherigen Literatur zum Experteninterview zu wenig Beachtung gefunden hat. Die Rolle, die der Experte im Interview einnimmt, so unsere These, ist dabei letztlich mitentscheidend für den Erfolg und die weitere Verwertbarkeit der durch ein Interview gesammelten Antworten. Neben Faktoren wie der allgemeinen Vorbereitung, der Ausarbeitung der Fragen und der Auswertungsmethode wird damit die Gesprächsführung zur entscheidenden Determinante der Qualität eines Experteninterviews. Der Beitrag entwickelt eine Typologie unterschiedlicher
Interviewpartner und stellt deren jeweilige Besonderheiten dar. Experten lassen sich nach ihrem Kommunikationsstil (detailverliebt, anekdotenhaft, abstrahierend, ausweichend, contra-faktisch) und nach ihrer Intention, an einem Interview teilzunehmen (Informationsweitergabe, Persuasion), unterscheiden. Entlang dieser beiden Dimensionen lassen sich zehn Typen von Experten unterscheiden. Eine solche Typologie hilft, Herausforderungen an eine Interviewsituation (Zeitmanagement, Faktensammlung, Ermittlung von Meinungen) frühzeitig zu erkennen und Interviewstrategien (aktives Zeitmanagement, Konkretisierung, Konfrontation, Bekenntnisstrategie, Versachlichungsstrategie) zu entwickeln, um möglichen problematischen Verhaltensmustern, die solche Experten zeigen, entgegenzuwirken.

Martens, Kerstin; Brüggemann, Michael (2006): Kein Experte ist wie der andere. Vom Umgang mit Missionaren und Geschichtenerzählern. Bremen (TranState Working Paper, 39). Available online at http://www.state.uni-bremen.de/pages/pubApBeschreibung.php?SPRACHE=de&ID=45.