Politische Diskurskulturen in Europa. Die Mehrfachsegmentierung europäischer Öffentlichkeit (2012)

Abstract

Einerseits ist die politische Berichterstattung in Europa durch einen gemeinsamen Blick auf die EU gekennzeichnet. In dem Sinne besteht eine europäische Öffentlichkeit. Andererseits bleibt eine solche Berichterstattung mehrfach segmentiert – nicht nur im Hinblick auf Länder, sondern auch im Hinblick auf die Art der Medien, in denen die Berichterstattung erfolgt. Wie ist diese Mehrfachsegmentierung zu erklären? Die Antwort, die in diesem Buch auf Basis von Redaktionsstudien in sechs europäischen Ländern gegeben wird, lautet: durch unterschiedliche politische Diskurskulturen. Diese bestehen nicht nur national, sondern sie existieren auch für unterschiedliche Typen von Zeitungen. Doch gibt es Ansätze des Entstehens einer europäischen politischen Diskurskultur?

Hepp, Andreas; Brüggemann, Michael; Kleinen-v. Königslöw, Katharina; Lingenberg, Swantje; Möller, Johanna (2012): Politische Diskurskulturen in Europa. Die Mehrfachsegmentierung europäischer Öffentlichkeit. Wiesbaden: Springer VS. Available online at https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-531-94324-4.

Transnationale Kommunikation. Eine Einführung (2012)

Abstract

Grenzüberschreitende Kommunikation ist ein zentraler Wesenszug der modernen Welt und gerade die publizistischen Medien sind als Mittel der organisierten kommunikativen Überschreitung räumlicher und zeitlicher Grenzen entstanden. Dennoch blieb die Erforschung der medialen Kommunikation lange Zeit auf den jeweiligen nationalen Rahmen beschränkt. Dies hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten zunehmend geändert – mit einer florierenden international vergleichenden Forschung und vielfältigen Studien zu Phänomenen der grenzüberschreitenden und grenzüberwindenden Kommunikation. Im Gefolge der Globalisierungsdiskussion sind dabei besonders solche Formen medialer Kommunikation in den Blick geraten, für die die Grenzen von Nationalstaaten und Nationalgesellschaften an Prägekraft verlieren und die zu neuen kommunikativen Entgrenzungen und Verschränkungen jenseits von und quer zu Nationalstaaten führen. Diese Formen bezeichnen wir als transnationale Kommunikation, wobei unser Fokus auf den transnationalen Aspekten der medienvermittelten öffentlichen Kommunikation liegt. Dabei will das Buch zwei Funktionen erfüllen. Es ist zum Einen eine Einführung für alle, die sich wissenschaftlich mit transnationaler Kommunikation beschäftigen wollen. Es eignet sich für Bachelor-Studierende ab dem dritten Fachsemester, aber auch als Basislektüre für spezialisierte Kurse in Masterstudiengängen sowie zur ersten Einarbeitung in das Forschungsfeld im Rahmen von Promotions- und anderen Forschungsvorhaben. Der Band kartiert das inzwischen unübersichtlich gewordene Feld der grenzüberschreitenden Kommunikation, lichtet den zuweilen wuchernden Begriffsdschungel und stellt wesentliche Gegenstandsbereiche vertiefend dar.

Wessler, Hartmut; Brüggemann, Michael (2012): Transnationale Kommunikation. Eine Einführung. Wiesbaden: Springer VS (Studienbücher zur Kommunikations- und Medienwissenschaft). Available online at https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-531-94190-5.

Europäische Öffentlichkeit durch Öffentlichkeitsarbeit? Die Informationspolitik der EU-Kommission (2008)

Abstract

Die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist tief, wenn es um die Versuche der
Europäischen Kommission geht, mit den Bürgern zu kommunizieren. Das Ziel ist die Entwicklung von Informationsaktivitäten als eigenständige ‚Policy’, die Transparenz schafft und einen Dialog mit den Bürgern organisiert. Ultimativ ist das Ziel dieser Politik die Förderung einer europäischen Öffentlichkeit, wie im Weißbuch über eine europäische Kommunikationspolitik und anderen Dokumenten zu lesen ist (KOMMISSION 2006a; KOMMISSION 2005h; KOMMISSION 2002p). In der Praxis fällt es der Kommission aber sehr schwer, mit Bürgern ins Gespräch zu kommen, wie den Ar beitsdokumenten der Kommission ebenfalls zu entnehmen ist: Da gibt es nicht nur Herausforderungen, sondern echte Probleme . Nur scheinbar ist die Vermittlung des Themas Europäische Union ganz einfach: „Wir müssen in verständlicher Weise erklären, wie die EU funktioniert, was sie geleistet hat, wohin es geht und aus welchen Gründen. Dann gewinnt man die Menschen für das europäische Projekt“ (Köhler et al. 2005: 10). So schrieben sieben europäische Staatschefs in einem in verschiedenen europäischen Zeitungen veröffentlichten Essay. Doch der Zeitpunkt des Erscheinens dieses Artikels im Juli 2005 lässt aufmerken. Gerade waren die Referenden zum europäischen Verfassungsvertrag in Frankreich und den Niederlanden gescheitert. Beim Thema EU Politik handelt es sich nicht um ein kleineres Missverständnis zwischen politischen Eliten und Bürgern. Die EU hat ein tief greifende Vermittlungsproblem, so die Annahme dieser Arbeit.

Brüggemann, Michael (2008): Europäische Öffentlichkeit durch Öffentlichkeitsarbeit? Die Informationspolitik der EU- Kommission. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialewissenschaften. Available online at https://www.springer.com/de/book/9783531157047.

Transnationalization of Public Spheres (2008)

Abstract

This book takes a fresh look at a widely debated question in international relations and political communication research: How can public discourses contribute to democratic governance beyond the nation state? The book combines quantitative and qualitative analyses of media content and evaluates them from a democratic theory perspective.

Wessler, Hartmut; Peters, Bernhard; Brüggemann, Michael; Kleinen-v.Königslöw, Katharina; Sifft, Stefanie (2008): Transnationalization of Public Spheres. Basingstoke: Palgrave Macmillan. Available online at https://doi.org/10.1057/9780230229839.

The Missing Link. Crossmediale Vernetzung von Print und Online. Fallstudien führender Print-Medien in Deutschland und den USA (2002)

Abstract

Vor zehn Jahren war die Medienwelt in Unordnung. Zwar drehten sich die drei Universen Presse, Radio und Fernsehen noch ruhig um sich selbst. Zwar waren die Zuständigktein für die Medialitäten Schrift, Ton und Bild noch aufgeteilt. Doch ein amerikanisches Rüstungsprojekt hatte in einem Schweizer Forschungslabor Eigenleben entwickelt. WWW – Drei Buchstaben standen von nun an für die Fähigkeit, Texte, Bilder und Töne zu vernetzen, unbegrenzte Informationsmengen zu transportieren, schnell und bei geringen Kosten [….]. Medienforscher schrieben: “In 450 years of existence the written press has never faced a change with the intensity and consequences of those of the Internet”. Die alten Medien hatten begriffen: “Diejenigen, die es nicht machen, verpassen den Zug in die Zukunft” […]. Die Wissenschaft stellte fest: “Ziel muss es sein, Online und Print unter Berücksichtigung der jeweiligen Stärken optimal auf die jeweiligen Medien und Lesegewohnheiten abzustimmen, und dabei Ressourcen synergetisch zu nutzen”. Wie das funktionieren kann, ist Thema dieses Buches.

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Brüggemann, Michael (2002): The Missing Link. Crossmediale Vernetzung von Print und Online und den USA. München: Fischer (Internet Research, 4).